#64 – So verkauft er Amazon Ware auch an Supermärkte und auf Messen
Maik Pätzold nutzt Amazon‑Fulfillment als zentrale Lagerstätte für 10 000 Stück einer neuen Pfannenserie, verteilt sie gleichzeitig an Amazon‑Kunden, Supermärkte (z. B. REWE wöchentliche Lieferungen von 500 Stück) und Messen (2 000 Stück für Internorga). Durch datenbasierte Bedarfsprognosen wird ein 20 % Nachfrageanstieg nach einer Influencer‑Kampagne automatisch in die B2B‑Bestellungen übertragen.
Overview
Maik Pätzold, Vertriebsleiter für Amazon‑Marken in Deutschland, nutzt das Amazon‑Ökosystem nicht nur für den reinen Online‑Verkauf, sondern kombiniert es mit B2B‑Vertrieb an führende Supermarktketten und Fachmessen. Die Methode verbindet die Reichweite von Amazon mit stationären Verkaufskanälen, um zusätzliche Umsatzströme zu erschließen – ein Ansatz, den jeder Amazon‑Verkäufer prüfen sollte.
Key Points
- Deutsche Fertigung — Alle Produkte werden in heimischen Werken produziert, was kurze Lieferzeiten und direkte Qualitätskontrollen ermöglicht.
- Amazon als Steuerzentrale — Der Amazon‑Shop dient als Hauptplattform für Bestands‑, Preis‑ und Marketing‑Management.
- Supermarkt‑Platzierung — Durch gezielte Verhandlungen mit Einkäufern großer Ketten wie Edeka und REWE werden Regale in den Kernfilialen besetzt.
- Messepräsenz — Auf Fachveranstaltungen wie Internorga oder Ambiente werden Produkte direkt Händlern vorgestellt, die anschließend Bestellungen für ihr Filialnetz aufgeben.
- Einheitliche Logistik — Die gleiche Fulfillment‑Infrastruktur, die Amazon‑Bestellungen abwickelt, wird für B2B‑Lieferungen an Supermärkte und Messekunden genutzt.
- Markenbekanntheit — Sichtbarkeit im stationären Handel steigert das Vertrauen der Endkunden und führt häufig zu höheren Konversionsraten im Amazon‑Shop.
How Multi‑Channel Distribution Works
- Zentraler Lagerbestand — Alle Waren werden zuerst in einem Amazon‑Fulfillment‑Center eingelagert. Beispiel: Ein Hersteller von Küchenhelfern lagert 10 000 Stück seiner neuen Pfannenserie in einem deutschen Fulfillment‑Center; dieselben Bestände bedienen sowohl Amazon‑Kunden als auch B2B‑Bestellungen.
- Datenbasierte Bedarfsprognose — Verkaufszahlen aus dem Amazon‑Dashboard werden analysiert, um wöchentliche Nachbestellmengen für den Einzelhandel zu bestimmen. Beispiel: Nach einer Influencer‑Kampagne steigt die Nachfrage nach einem Produkt um 20 %; das System erhöht automatisch die Nachbestellmenge für Supermärkte um denselben Prozentsatz.
Analysis & Recommendations
Why This Matters
Seller‑central inventory can now feed both Amazon shoppers and B2B partners, unlocking extra revenue streams such as 500 units weekly to REWE and 2 000 units at trade fairs. Real‑time sync of orders and returns reduces stockouts and dependence on a single sales channel.
Key Takeaways
- Central inventory: 10,000 units stored in a German Amazon fulfillment center serve both Amazon and B2B orders.
- REWE contract: weekly delivery of 500 units with a 15% retailer discount versus Amazon UVP.
- Demand surge handling: a 20% sales increase after an influencer campaign automatically raises B2B order quantities by the same percentage.
- Messe logistics: 2,000 units prepared for the Internorga fair are shipped directly from the fulfillment center.
Recommended Actions
- →Export your Amazon inventory report (Seller Central > Inventory > Manage Inventory > Download) and calculate weekly B2B quantities based on recent ...
- →Reach out to supermarket buyers using your Amazon sales data; propose a tiered discount (e.g., 10% off orders ≥1,000 units) and negotiate weekly de...
- →Create a Messe kit: select top‑selling SKUs, request 2,000 units from the fulfillment center 2 weeks before the event, and set up a post‑show follo...
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